Jahresrückblick 2025
„Achtsam Bewahren“ – Ausstellung von Hanka Walter in der Deutschen Richterakademie Trier
Die DeutÂsche RichÂterÂakaÂdeÂmie in Trier präÂsenÂtiert vom 23. OktoÂber bis zum 17. DezemÂber 2025 die AusÂstelÂlung „AchtÂsam BewahÂren“ der KünstÂleÂrin HanÂka WalÂter. Mit ihren WerÂken zeigt die AutoÂdiÂdakÂtin ihr langÂjähÂriÂges SchafÂfen und ihre VielÂseiÂtigÂkeit in der UmsetÂzung verÂschieÂdensÂter Motive.
An der VerÂnisÂsaÂge am 23. OktoÂber 2025 begrüßÂte VerÂwalÂtungsÂleiÂteÂrin Andrea MeyÂer die zahlÂreiÂchen GäsÂte und betonÂte in ihrer EröffÂnungsÂreÂde die enge VerÂbunÂdenÂheit der TagungsÂstätÂte mit der RegiÂon, den MenÂschen und ihren Fähigkeiten:
„Mit den KunstÂausÂstelÂlunÂgen schafÂfen wir hier einen Ort zum LehÂren und LerÂnen, der gleichÂzeiÂtig zum ErleÂben vielÂfälÂtigsÂter Kunst und zum regen AusÂtausch einÂlädt, einen Ort für schöÂne BegegÂnunÂgen, die eine VerÂbinÂdung schafÂfen von Gast und TagungsÂort, von WisÂsensÂverÂmittÂlung und ErlebÂnis, von Mensch zu Mensch“. Sie bedankÂte sich bei der KünstÂleÂrin und hob herÂvor, dass die AkaÂdeÂmie steÂtig und gerÂne den achtÂsaÂmen Umgang mit all ihren GäsÂten und BesuÂchern bewahrt.
AnschlieÂßend führÂte ManueÂla MerÂtes in das Leben und die ArbeiÂten von HanÂka WalÂter ein. Schon in früÂhesÂter KindÂheit fand sie ihre LeiÂdenÂschaft zur MaleÂrei, die sie sich autoÂdiÂdakÂtisch erschloss und über die ÖlmaÂleÂrei zu den AcrylÂfarÂben führÂte. Ihre BilÂder und die FarÂben leben für sie, alles darf sich entÂwiÂckeln, manchÂmal auch anders als ursprüngÂlich gedacht. HanÂka WalÂter ist vielÂseiÂtig interÂesÂsiert und engaÂgiert, sie illusÂtrierÂte bereits zwei KinÂderÂbüÂcher, schrieb einen autoÂbioÂgraÂphiÂschen GedichtÂband und führt MalÂkurÂse an der VolksÂhochÂschuÂle durch. In ihrer Rede unterÂstrich Frau MerÂtes die BedeuÂtung der AchtÂsamÂkeit, die das Leben und das Werk von HanÂka WalÂter beeinÂflusst und forÂdert, das SchöÂne in uns und um uns zu bewahren.
Die AusÂstelÂlung ist noch bis zum 17. DezemÂber 2025 in der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie Trier zu sehen. BesuÂcheÂrinÂnen und BesuÂcher sind herzÂlich einÂgeÂlaÂden, diensÂtags bis donÂnersÂtags von 09:00 bis 15:30 Uhr sowie freiÂtags von 09:00 bis 13:00 Uhr die WerÂke zu entdecken.
Kunst und große Oper: Fulminante Eröffnung der Ausstellung „WeibsBILDER 1.0 – KONTRASTE“
Wustrau – Ein Abend der einÂdrucksÂvolÂlen GegenÂsätÂze fand am 4. SepÂtemÂber 2025 in der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie in Wustrau statt. Zur feiÂerÂliÂchen EröffÂnung der KunstÂausÂstelÂlung „WeibsÂBILÂDER 1.0 – KONTRASTE“ verÂsamÂmelÂten sich zahlÂreiÂche KunstÂinÂterÂesÂsierÂte im festÂliÂchen AmbiÂenÂte des SchlosÂses, um die WerÂke einer neuÂen, spanÂnenÂden KünstÂleÂrinÂnenÂgrupÂpe zu entdecken.
Der DirekÂtor der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie, OliÂver SerÂvas, begrüßÂte die GäsÂte und betonÂte die BedeuÂtung von Kunst als BrüÂckenÂbaueÂrin in der GesellÂschaft. Im Anschluss stellÂte SebasÂtiÂan BusÂse, der BürÂgerÂmeisÂter von KremÂmen, die acht KünstÂleÂrinÂnen der GrupÂpe „WeibsÂBILÂDER 1.0“ und die VielÂfalt ihres SchafÂfens vor.
Für den musiÂkaÂliÂschen HöheÂpunkt des Abends sorgÂte der KremÂmeÂner OpernÂsänÂger, KomÂpoÂnist und MusiÂker MarÂtin ConÂstanÂtin. Mit seiÂner kraftÂvolÂlen InterÂpreÂtaÂtiÂon von PucÂciÂnis Arie „NesÂsun DorÂma“ verÂsetzÂte er das PubliÂkum in eine AtmoÂsphäÂre, die an die berühmÂte AreÂna von VeroÂna erinÂnerÂte. Den Bogen zur ModerÂne schlug er mit StüÂcken aus der von ihm mitÂkomÂpoÂnierÂten RockÂoper „Tell“ und bewies damit einÂdrucksÂvoll, wie stimÂmig auch musiÂkaÂliÂsche KonÂtrasÂte sein können.
Im ZenÂtrum stanÂden jedoch die KunstÂwerÂke. Unter dem MotÂto „KONTRASTE“ präÂsenÂtiert die AusÂstelÂlung die beeinÂdruÂckenÂde BandÂbreiÂte der acht KünstÂleÂrinÂnen, die aus dem „KünstÂlerÂstammÂtisch KremÂmen“ herÂvorÂgeÂganÂgen sind. Das SpekÂtrum reicht von fotoÂreaÂlisÂtiÂschen PorÂträts in KohÂle und PasÂtell über expresÂsiÂve LandÂschafÂten bis hin zu absÂtrakÂten StrukÂturÂbilÂdern. Jedes Werk zeugt von einer eigeÂnen, fasÂziÂnieÂrenÂden HerÂanÂgeÂhensÂweiÂse an Form, FarÂbe und MateÂriÂal.
Die AusÂstelÂlung „WeibsÂBILÂDER 1.0 – KONTRASTE“ ist noch bis zum 18. DezemÂber 2025 in der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie in Wustrau zu sehen. BesichÂtiÂgunÂgen sind jeden MittÂwoch von 13:00 bis 16:00 Uhr mögÂlich. Der EinÂtritt ist frei.
Delegation des Judicial Research and Training Institute aus Korea zu Gast in der Deutschen Richterakademie
Am 28. und 29. August 2025 empÂfing die DeutÂsche RichÂterÂakaÂdeÂmie (DRA) in Trier eine hochÂranÂgiÂge DeleÂgaÂtiÂon des JudiÂcial ReseÂarch and TraiÂning InstiÂtuÂte (JRTI) des ObersÂten GerichtsÂhofs der RepuÂblik Korea. Im MitÂtelÂpunkt des Besuchs stand die UnterÂzeichÂnung eines MemoÂranÂdum of UnderÂstanÂding (MOU), das die zukünfÂtiÂge ZusamÂmenÂarÂbeit beiÂder InstiÂtuÂtioÂnen im Bereich der RichÂterÂfortÂbilÂdung besiegelt.
Die koreaÂniÂsche DeleÂgaÂtiÂon wurÂde von Prof. Dr. Si Cheol Kim, dem PräÂsiÂdenÂten des JRTI, geleiÂtet. BegleiÂtet wurÂde er von zwei geschätzÂten MitÂglieÂdern der FakulÂtät, Prof. Dr. Dongwon Kang und Prof. Dr. YoungÂmin Seo. Von SeiÂten der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie nahÂmen DirekÂtor OliÂver SerÂvas und VerÂwalÂtungsÂleiÂteÂrin Andrea MeyÂer an den GespräÂchen teil. Als besonÂdeÂrer Gast war zudem die VorÂsitÂzenÂde RichÂteÂrin am BunÂdesÂverÂwalÂtungsÂgeÂricht, Prof. Dr. Bick, anweÂsend, die der DRA als RefeÂrenÂtin und TagungsÂleiÂteÂrin verÂbunÂden ist. Ein besonÂdeÂrer Dank gilt außerÂdem Herr RechtsÂreÂfeÂrenÂdar DaniÂel Kim, der als DolÂmetÂscher fungierte.
Der Besuch begann am DonÂnersÂtagÂmitÂtag mit der Ankunft und einem gemeinÂsaÂmen MitÂtagÂessen. HöheÂpunkt des Tages war die feiÂerÂliÂche UnterÂzeichÂnung des MemoÂranÂdum of UnderÂstanÂding. Mit dieÂser VerÂeinÂbaÂrung legen die beiÂden AkaÂdeÂmien den GrundÂstein für eine intenÂsiÂve PartÂnerÂschaft. Das MOU zielt darÂauf ab, die KoopeÂraÂtiÂon in der FortÂbilÂdung von RichÂtern zwiÂschen DeutschÂland und Korea weiÂter zu förÂdern und zu vertiefen.
Im Anschluss an die ZereÂmoÂnie stellÂte DirekÂtor OliÂver SerÂvas die DeutÂsche RichÂterÂakaÂdeÂmie und ihre Arbeit vor. Es folgÂte ein reger und proÂdukÂtiÂver AusÂtausch über die jeweiÂliÂgen ErfahÂrunÂgen und AnsätÂze in der jurisÂtiÂschen FortÂbilÂdung. Ein besonÂdeÂres AugenÂmerk lag auf der DisÂkusÂsiÂon mit Prof. Dr. Bick, die wertÂvolÂle EinÂbliÂcke aus der PraÂxis des BunÂdesÂverÂwalÂtungsÂgeÂrichts beiÂsteuÂerÂte und die BedeuÂtung des interÂnaÂtioÂnaÂlen AusÂtauschs für die richÂterÂliÂche Arbeit betonte.
Nach einer FühÂrung durch die RäumÂlichÂkeiÂten der AkaÂdeÂmie wurÂde das offiÂziÂelÂle ProÂgramm am NachÂmitÂtag mit einem kulÂtuÂrelÂlen HöheÂpunkt fortÂgeÂsetzt: Einem „Wine Walk Trier“, bei dem die koreaÂniÂschen GäsÂte die zahlÂreiÂchen SehensÂwürÂdigÂkeiÂten hisÂtoÂriÂsche Stadt Trier bei einem StadtÂrundÂgang verÂbunÂden mit einer WeinÂproÂbe kenÂnenÂlerÂnen konnÂten. Ein festÂliÂches AbendÂessen runÂdeÂte den ersÂten BesuchsÂtag ab und bot die GeleÂgenÂheit, die GespräÂche in einem inforÂmelÂlen RahÂmen zu verÂtieÂfen.
Der Besuch endeÂte am FreiÂtagÂmorÂgen nach einem gemeinÂsaÂmen FrühÂstück mit der VerÂabÂschieÂdung der DeleÂgaÂtiÂon. Die UnterÂzeichÂnung des MOU marÂkiert einen wichÂtiÂgen MeiÂlenÂstein für beiÂde InstiÂtuÂtioÂnen und verÂspricht eine fruchtÂbaÂre ZusamÂmenÂarÂbeit zur StärÂkung der RechtsÂstaatÂlichÂkeit und der richÂterÂliÂchen KomÂpeÂtenÂzen in beiÂden Ländern.
Kunst, Klang und Kontur – Vernissage zur Ausstellung „Irritationen“ von Uwe Müller-Fabian in Wustrau
Mit einer feiÂerÂliÂchen VerÂnisÂsaÂge wurÂde am 22. Mai 2025 in der TagungsÂstätÂte Wustrau der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie die AusÂstelÂlung „IrriÂtaÂtioÂnen“ des renomÂmierÂten KünstÂlers Uwe Müller-Fabian eröffÂnet. ZahlÂreiÂche GäsÂte aus KulÂtur, JusÂtiz und RegiÂon waren der EinÂlaÂdung gefolgt, um einen vielÂschichÂtiÂgen und atmoÂsphäÂrisch dichÂten Abend zu erleÂben – zwiÂschen BilÂdenÂder Kunst, Musik und Begegnung.
Die BegrüÂßung überÂnahm DirekÂtor OliÂver SerÂvas, der in seiÂner AnspraÂche die besonÂdeÂre VerÂbinÂdung von IrriÂtaÂtiÂon und InspiÂraÂtiÂon im Werk Müller-Fabians herÂvorÂhob: „DieÂse AusÂstelÂlung lädt nicht nur zum BetrachÂten ein, sonÂdern zum InneÂhalÂten, zum HinÂterÂfraÂgen – und letztÂlich zum DiaÂlog mit uns selbst.“ Dabei würÂdigÂte er auch die außerÂgeÂwöhnÂliÂche Vita des KünstÂlers, der nach StuÂdiÂen in ArchiÂtekÂturÂdeÂsign, MaleÂrei und BildÂhaueÂrei sowie vielÂfälÂtiÂgen StaÂtioÂnen als WeltÂreiÂsenÂder, KulisÂsenÂmaÂler und TexÂtilÂdeÂsiÂgner seit JahrÂzehnÂten die KunstÂszeÂne mit einem unverÂwechÂselÂbaÂren Stil prägt.
Den musiÂkaÂliÂschen RahÂmen der EröffÂnung gestalÂteÂten PegÂgy Voigt (KlaÂvier) und Anja Susann HamÂmer (VioÂlonÂcelÂlo).
Ihre DarÂbieÂtung wurÂde vom PubliÂkum mit groÂßem Applaus bedacht.
Die AusÂstelÂlung „IrriÂtaÂtioÂnen“ zeigt eine AusÂwahl neueÂrer ArbeiÂten von Uwe Müller-Fabian, die sich mit BrüÂchen in WahrÂnehÂmung und ReaÂliÂtät ausÂeinÂanÂderÂsetÂzen. Die WerÂke oszilÂlieÂren zwiÂschen StrukÂtur und AufÂlöÂsung, zwiÂschen AndeuÂtung und ÜberÂzeichÂnung – stets mit einem feiÂnen Gespür für das UnerÂwarÂteÂte im scheinÂbar Vertrauten.
„Farbenspiele“ in der Deutschen Richterakademie: Ausstellung von Kornelia Kedri feierlich eröffnet
Zu einer fasÂziÂnieÂrenÂden BegegÂnung mit FarÂbe, Form und EmoÂtiÂon lädt die TagungsÂstätÂte Trier der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie seit dem 21. August 2025 ein. Vor einem zahlÂreiÂchen und kunstÂinÂterÂesÂsierÂten PubliÂkum wurÂde an dieÂsem Tag die AusÂstelÂlung „FarÂbenÂspieÂle“ der KonÂzer KünstÂleÂrin KorÂneÂlia Kedri feiÂerÂlich eröffÂnet.
DirekÂtor OliÂver SerÂvas begrüßÂte die GäsÂte und zeigÂte sich erfreut, dass es nach den IrrunÂgen und WirÂrunÂgen der Corona-Zeit endÂlich gelunÂgen sei, ein ZeitÂfensÂter für die AusÂstelÂlung in den RäumÂlichÂkeiÂten der AkaÂdeÂmie zu finÂden. Sein besonÂdeÂrer WillÂkomÂmensÂgruß galt der KünstÂleÂrin KorÂneÂlia Kedri sowie Frau RosÂwiÂta Götz, JurisÂtin und langÂjähÂriÂge WegÂgeÂfährÂtin der KünstÂleÂrin, die im Anschluss mit einer perÂsönÂliÂchen LauÂdaÂtio in das Werk einführte.
In seiÂner EröffÂnungsÂreÂde beschrieb DirekÂtor SerÂvas die KünstÂleÂrin als eine PerÂsönÂlichÂkeit, die in der RegiÂon tief verÂwurÂzelt sei. Obwohl ihre LeiÂdenÂschaft für die MaleÂrei erst 2005 entÂfacht wurÂde, hat sie sich seitÂher konÂtiÂnuÂierÂlich und intenÂsiv weiÂterÂentÂwiÂckelt. Ihr künstÂleÂriÂscher Weg führÂte sie von ersÂten KurÂsen über WorkÂshops bei namÂhafÂten KünstÂlern bis hin zu AkaÂdeÂmieÂkurÂsen an der KunstÂakaÂdeÂmie Bad ReiÂchenÂhall.
KorÂneÂlia Kedri wird oft als „Eine KünstÂleÂrin mit zwei GesichÂtern“ beschrieÂben. EinerÂseits von klasÂsiÂschen AnsätÂzen inspiÂriert, ist sie andeÂrerÂseits eine ruheÂlos SuchenÂde, die sich fernÂab von Regeln immer wieÂder auf neue TheÂmen einÂlässt. Ihre DeviÂse sei nicht RouÂtiÂne, sonÂdern Innovation.
DieÂser SchafÂfensÂdrang spieÂgelt sich einÂdrucksÂvoll in den ausÂgeÂstellÂten WerÂken wider. Der Titel „FarÂbenÂspieÂle“ ist dabei ProÂgramm. KraftÂvolÂle AcrylÂfarÂben exploÂdieÂren auf der LeinÂwand und erzeuÂgen im WechÂselÂspiel mit absÂtrakÂten ForÂmen und dynaÂmiÂschen PinÂselÂstriÂchen einen SpanÂnungsÂboÂgen, der den BetrachÂter fesÂselt. Die WerÂke wechÂseln zwiÂschen ruhiÂgen, fast mediÂtaÂtiÂven StimÂmunÂgen und enerÂgieÂgeÂlaÂdeÂnen KomÂpoÂsiÂtioÂnen, wie sie in den rot-schwarzen ArbeiÂten zu sehen sind.
Und geraÂde wenn man meint, ihre künstÂleÂriÂsche BandÂbreiÂte erfasst zu haben, überÂrascht KorÂneÂlia Kedri aufs Neue. Seit dem verÂganÂgeÂnen Jahr hat sie ihre LeiÂdenÂschaft für das TöpÂfern entÂdeckt, und so fügen einiÂge ihrer ersÂten keraÂmiÂschen WerÂke, darÂunÂter figürÂliÂche DarÂstelÂlunÂgen, der AusÂstelÂlung eine weiÂteÂre, spanÂnenÂde DimenÂsiÂon hinÂzu. Zu erwähÂnen ist hier natürÂlich besonÂders die JusÂtiÂtia mit WaaÂge und Schwert, aber nicht mit verÂbunÂdeÂnen Augen!
Die AusÂstelÂlung „FarÂbenÂspieÂle“ von KorÂneÂlia Kedri ist noch bis zum 17. OktoÂber 2025 in der TagungsÂstätÂte Trier zu sehen.
Verabschiedung von Elisabeth Kroschinsky
In der TagungsÂstätÂte Trier wurÂde mit EliÂsaÂbeth KroschÂinÂsky eine langÂjähÂriÂge MitÂarÂbeiÂteÂrin in ihren wohlÂverÂdienÂten RuheÂstand verabschiedet.
Frau KroschÂinÂsky wurÂde 2004 zunächst befrisÂtet als KrankÂheitsÂverÂtreÂtung im ReiÂniÂgungsÂdienst einÂgeÂstellt und ab JanuÂar 2007 unbeÂfrisÂtet beschäfÂtigt. Somit hat sie sich 20 JahÂre lang insÂbeÂsonÂdeÂre um die GäsÂteÂzimÂmer gekümmert.
In VerÂtreÂtung des DirekÂtors der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie sprach VerÂwalÂtungsÂleiÂteÂrin Andrea MeyÂer der beliebÂten KolÂleÂgin im RahÂmen einer kleiÂnen FeiÂerÂstunÂde namens der LanÂdesÂreÂgieÂrung und des gesamÂten Teams der DRA Dank und AnerÂkenÂnung aus und wünschÂte ihr alles Gute.
Für den PerÂsoÂnalÂrat schloss sich Frau Plein-Füssel den guten WünÂschen an.
Die NeurÂentÂneÂrin freut sich auf ihre zusätzÂliÂche Zeit mit dem EnkelÂsohn. Sie bleibt der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie auch weiÂterÂhin verÂbunÂden und bekräfÂtigÂte, bei Bedarf in ihrem alten Team gerÂne ausÂhelÂfen zu wollen.
Eine leckeÂre AbschiedsÂtorÂte und ein gemütÂliÂches BeiÂsamÂmenÂsein verÂsüßÂte den Abschied.
Ausstellung „Licht & Schatten“ von Franz-Josef Justen in der Tagungsstätte Trier eröffnet
Am 3. April 2025 wurÂde in der TagungsÂstätÂte Trier der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie die AusÂstelÂlung „Licht & SchatÂten“ des TrieÂrer FotoÂgraÂfen Franz-Josef JusÂten feiÂerÂlich eröffÂnet. Der DirekÂtor der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie, OliÂver SerÂvas, begrüßÂte die GäsÂte und eröffÂneÂte die AusÂstelÂlung mit einer AnspraÂche, in der er die künstÂleÂriÂsche AusÂeinÂanÂderÂsetÂzung mit Licht und PerÂspekÂtiÂve würdigte.
MusiÂkaÂlisch wurÂde die VerÂnisÂsaÂge vom Kammermusik-Ensemble des Angela-Merici-Gymnasiums begleiÂtet, das mit seiÂnem fein abgeÂstimmÂten ReperÂtoire für eine stimÂmungsÂvolÂle AtmoÂsphäÂre sorgte
Im Anschluss nutzÂten zahlÂreiÂche BesuÂcheÂrinÂnen und BesuÂcher die GeleÂgenÂheit, mit dem KünstÂler perÂsönÂlich ins Gespräch zu komÂmen und mehr über seiÂne ArbeitsÂweiÂse und MotiÂve zu erfahÂren.
Franz-Josef JusÂten, in Trier geboÂren und hauptÂbeÂrufÂlich ElekÂtroÂtechÂniÂker, widÂmet sich seit vieÂlen JahÂren leiÂdenÂschaftÂlich der FotoÂgraÂfie. Für ihn ist sie weit mehr als bloÂße AbbilÂdung – sie ist ein MitÂtel, um das UnsichtÂbaÂre sichtÂbar zu machen und neue BlickÂwinÂkel zu eröffÂnen. Mit ungeÂwöhnÂliÂchen PerÂspekÂtiÂven, etwa bodenÂnah oder in RichÂtung HimÂmel, lenkt JusÂten den Blick auf Details, die im AllÂtag oft überÂseÂhen werden.
Die AusÂstelÂlung ist noch bis zum 11. Juli 2025 in der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie Trier zu sehen. BesuÂcheÂrinÂnen und BesuÂcher sind herzÂlich einÂgeÂlaÂden, diensÂtags bis donÂnersÂtags von 09:00 bis 15:30 Uhr sowie freiÂtags von 09:00 bis 13:00 Uhr die WerÂke zu entdecken.
25 Jahre im Dienst: Liliane Vollrath-Petruschke feiert ihr silbernes Dienstjubiläum in der Tagungsstätte Wustrau
Am 21. JanuÂar 2025 beging Frau LiliaÂne Vollrath-Petruschke im RahÂmen einer kleiÂnen FeiÂerÂstunÂde in der RotunÂde von Schloss Wustrau ihr 25-jähriges DienstÂjuÂbiÂläÂum.
Seit 2009 ist sie als SachÂbeÂarÂbeiÂteÂrin für den HausÂhalt und StellÂverÂtreÂteÂrin der VerÂwalÂtungsÂleiÂteÂrin an der TagesÂstätÂte der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie tätig und hat sich in dieÂser Zeit als unverÂzichtÂbaÂre StütÂze des Teams erwiesen.
Ihre berufÂliÂche LaufÂbahn im ÖffentÂliÂchen Dienst begann Frau Vollrath-Petruschke bei der SparÂkasÂse, wo sie sich zur geprüfÂten BankÂfachÂwirÂtin weiÂterÂquaÂliÂfiÂziert hat, bevor sie zur DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie wechselte.
Mit ihrer fachÂliÂchen KomÂpeÂtenz, ihrem herÂausÂraÂgenÂden EngaÂgeÂment und ihrer HerzÂlichÂkeit ist sie sehr schnell ein hoch geschätzÂtes MitÂglied unseÂres Teams und eine AnlaufÂstelÂle für alle KolÂleÂgen geworÂden, für die sie stets ein offeÂnes Ohr hat. Ihr EinÂsatz – immer mit einem strahÂlenÂden Lächeln im Gesicht – geht oft weit über ihre eigentÂliÂchen AufÂgaÂben hinÂaus.
Zum 25-jährigen JubiÂläÂum graÂtuÂlieÂren wir Frau Vollrath-Petruschke von HerÂzen und danÂken ihr für ihre wertÂvolÂle Arbeit. Wir freuÂen uns auf vieÂle weiÂteÂre JahÂre der Zusammenarbeit!
Ausstellung „Idole“ in Trier – Kunst im Dialog mit Werten und Gesellschaft
Die DeutÂsche RichÂterÂakaÂdeÂmie in Trier freut sich, noch bis zum 30. März 2025 die beeinÂdruÂckenÂde AusÂstelÂlung „IdoÂle“ der renomÂmierÂten KünstÂler GuiÂdo und JohanÂnes HäfÂner zu präÂsenÂtieÂren. Mit ihren WerÂken laden die KünstÂler zu einer tiefÂgeÂhenÂden AusÂeinÂanÂderÂsetÂzung mit dem TheÂma „IdoÂle“ ein und eröffÂnen spanÂnenÂde PerÂspekÂtiÂven auf PerÂsönÂlichÂkeiÂten, SymÂboÂle und WerÂte, die unseÂre GesellÂschaft prägen.
Die feiÂerÂliÂche EröffÂnung fand am 16. JanuÂar 2025 um 19:30 Uhr in der DeutÂschen RichÂterÂakaÂdeÂmie Trier statt. DirekÂtor OliÂver SerÂvas begrüßÂte zahlÂreiÂche GäsÂte mit einer EröffÂnungsÂreÂde, in der er die enge VerÂbinÂdung der Kunst der GebrüÂder HäfÂner zu den TheÂmen Recht, DemoÂkraÂtie und GesellÂschaft herÂvorÂhob. MusiÂkaÂlisch unterÂmalt wurÂde der Abend von JohanÂnes HäfÂner.
Die KünstÂler und ihre VisiÂon
GuiÂdo und JohanÂnes HäfÂner zähÂlen zu den herÂausÂraÂgenÂden KünstÂlern ihrer GeneÂraÂtiÂon. Ihre WerÂke, die häuÂfig im öffentÂliÂchen Raum zu finÂden sind, verÂbinÂden traÂdiÂtioÂnelÂle HandÂwerksÂkunst mit moderÂnen AusÂdrucksÂforÂmen. Ein besonÂdeÂres MerkÂmal ihrer Kunst ist die AusÂeinÂanÂderÂsetÂzung mit dem MenÂschen als der wohl unvollÂendetsÂte Teil der Schöpfung.
Zu Ihren einem groÂßen PubliÂkum bekannÂten ArbeiÂten zähÂlen die SkulpÂtur „Kopf, Kopf, Geist“, die im InnenÂhof des LandÂgeÂrichts Essen steht und die drei GewalÂten des RechtsÂstaats symÂboÂliÂsiert, sowie „WächÂter der DemoÂkraÂtie“, eine HomÂmage an freiÂes DenÂken und MeiÂnungsÂfreiÂheit vor der KulisÂse des HamÂbaÂcher SchlosÂses. Ihre KunstÂwerÂke werÂden weltÂweit ausÂgeÂstellt, unter andeÂrem in TaiÂwan und den VerÂeiÂnigÂten AraÂbiÂschen EmiÂraÂten, oft in ZusamÂmenÂarÂbeit mit der FrankÂfurÂter BuchÂmesÂse und dem Goethe-Institut.
Die AusÂstelÂlung „IdoÂle“
Die WerÂke in der AusÂstelÂlung „IdoÂle“ laden die BetrachÂter ein, sich mit den FraÂgen ausÂeinÂanÂderÂzuÂsetÂzen: Was macht ein Idol aus? WelÂche WerÂte und IdeaÂle verÂkörÂpern sie, und welÂche VerÂantÂworÂtung traÂgen sie in unseÂrer GesellÂschaft? Die KünstÂler regen dazu an, IdoÂle nicht nur zu bewunÂdern, sonÂdern sie auch kriÂtisch zu hinterfragen.